Ein Roman von August Schmölzer
Karl Kater ist ein Mann, der die große Liebe sucht und auf dieser Suche eine Vielzahl an Frauen näher kennen lernt. All diese Frauen stellen unterschiedlichste Typen von Menschen dar. Sowohl in Bezug auf Alter und Attraktivität wie auch charakterlich.
Von Anfang an erkennt Karl Kater den sinnlichen Zusammenhang zwischen Essen, Trinken und Lieben. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelt er die Fähigkeit, am Typus der jeweiligen Frau und an deren Art zu lieben, zu erkennen, welches Gericht er für sie kochen muss, damit es optimal den individuellen Geschmack trifft.
Der Traum von der großen Liebe ergänzt sich auf diese Weise perfekt mit seinem Traum von einem kleinen Restaurant in dem er - im wahrsten Sinn des Wortes - "exklusiv" für seine Gäste kochen möchte. Nicht für jeden. Und nur dann, wenn und wann er will.
Der Autor August Schmölzer, bekannt als Darsteller in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, beschreibt in diesem erotischen Buch auf lukullische Weise den sinnlichen Zusammenhang von Essen, Trinken, Denken und Lieben.
August Schmölzer ONLINE:
www.augustschmoelzer.com
160 Seiten, Paperpack
Format 14 x 21 cm
ISBN 978-3-900254-36-0 (3. Auflage)
August Schmölzer wurde am 27. Juni 1958 in St. Stefan ob Stainz in der Steiermark geboren. Seine Eltern waren Kleinbauern, er wuchs mit einem älteren und einem jüngeren Bruder auf. Schon während seiner Schulzeit in St. Stefan legte August Schmölzer eine musikalische Begabung an den Tag, die in Gitarren- und Gesangsunterricht gefördert wurde. Er schrieb Gedichte in steirischer Mundart und startete erste bildhauerische Versuche.
Nach der Schule machte August Schmölzer zunächst eine Kochlehre in Graz. Parallel dazu gründete er seine erste Volksmusik-Gruppe, die mit Gesang, Gitarre und Kontrabass auf unzähligen Volksfesten in Österreich und Deutschland auftrat. 1979 wurde August Schmölzer im Fach Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz aufgenommen. Neben der Schauspielausbildung in Graz besuchte August Schmölzer Kurse am HB Studio in New York.
Nach erfolgreichem Studienabschluss 1982 führte August Schmölzer das erste Engagement an das Stadttheater Heilbronn. Dreieinhalb Jahre später holte ihn Boy Gobert an das Theater in der Josefstadt in Wien. Auch nach dessen Tod 1986 blieb August Schmölzer der Josefstadt treu und spielte dort weitere vier Jahre unter der Intendanz von Otto Schenk. Bei den Salzburger Festspielen war er „der gute Gesell“ im „Jedermann“, er spielte den „Pompeius“ in „Antonius und Cleopatra“ unter Peter Stein. Weitere Engagements führten ihn an das Staatstheater Stuttgart, an das Münchner Residenztheater und die Münchner Kammerspiele. Der gebürtige Österreicher pendelt mittlerweile zwischen der Steiermark, München und Wien.
In Kino und Fernsehen ist August Schmölzer ebenso zu Hause wie auf der Bühne: So wirkte er in bislang über 80 Fernsehproduktionen und 14 Kinofilmen mit, darunter internationale Produktionen wie Steven Spielbergs mehrfach Oscar®-prämiertes Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ (1994), das ihm den internationalen Durchbruch bescherte, oder die Verfilmung des Lebens von Alma Mahler „Die Windsbraut“ (2001, Regie: Bruce Beresford), in der August Schmölzer die Rolle des Malers Gustav Klimt spielt. Zu seinen weiteren Kinofilmen zählen deutsche und österreichische Produktionen wie das Revolutionsdrama „Requiem für Dominic“ (1990, Regie: Robert Dornhelm), das für einen Golden Globe als „Best Foreign Language Film“ nominiert wurde, Katja von Garniers Kinoerfolg „Bandits“ (1997) oder „Der Unfisch“ mit Maria Schrader (1997, Regie: Robert Dornhelm). An der Seite von Monica Bleibtreu und Peter Lohmeyer spielte er in dem NS-Drama „Ein einzelner Mord“ (1999, Regie: Karl Fruchtmann). 2004 feierten gleich drei Filme mit August Schmölzer Kino-Premiere: Michael Glawoggers „Nacktschnecken“, der Thriller „Tödlicher Umweg“ (Regie: Curt M. Faudon), in dem er an der Seite von Sebastian Koch spielte, und Oliver Hirschbiegels Oscar®-nominiertes Drama über die letzten Tage in Hitlers Führerbunker „Der Untergang“. 2005 war August Schmölzer in Johannes Brunners ambitioniertem Filmprojekt „Oktoberfest“ auf der großen Leinwand zu sehen.
Dem Fernsehpublikum ist der gefragte Charakterdarsteller durch Filme wie „Sau sticht“ (1995, Regie: Heidi Kranz), „Bargeld lacht“ (2001, Regie: Hajo Gies), Joseph Vilsmaiers „August der Glückliche“ (2002) und Hans Günter Bückings Wildererdrama „Jennerwein“ (2003) bestens bekannt. August Schmölzer spielte in verschiedenen „Tatort“-Episoden, zuletzt 2004 in „Tod unter der Orgel“ (Regie: Walter Bannert). Er unterstützte Katja Flint als unfreiwillige Detektivin Franziska Luginsland in „21 Liebesbriefe“ (2004, Regie: Nina Grosse), „Franziskas Gespür für Männer“ (2006, Regie Nina Grosse), „Mord in aller Unschuld“ (2008, Regie: Conny Walter) sowie im 2008 gedrehten vierten Film der Reihe „Franziska, die Liebe und andere Gespenster“ (Regie: Nina Grosse). Er stritt sich mit der „Landärztin“ Christine Neubauer (seit 2005, Regie: Peter Sämann, Erhard Riedlsperger) und der „Familienanwältin“ Mariele Millowitsch. Die erste Staffel dieser Serie trug ihm 2006 gemeinsam mit Mariele Millowitsch und Marie-Luise Schramm eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis ein, die zweite Staffel folgte 2007. Im selben Jahr war August Schmölzer u.a. in dem außerordentlich erfolgreichen Event-Dreiteiler „Afrika, mon amour“ (Regie: Carlo Rola) an der Seite von Iris Berben zu sehen sowie in Friedemann Fromms hoch gelobtem Krimi-Melodram „Vom Ende der Eiszeit“ mit Veronica Ferres, für das er für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert war. 2008 spielte er u.a. in der Familienkomödie „Familie ist was Wunderbares“ (Regie: Hans-Günter Bücking) und dem Fußballer-Drama „Der schwarze Löwe“ (Regie: Wolfgang Murnberger). August Schmölzer drehte u.a. die Komödien „Mein Nachbar, sein Bruder, sein Dackel und ich“ (Regie: Dirk Regel) und „Alle meine Lieben“ (Regie: Olaf Kreinsen), in der Steiermark stand er für den Kinofilm und Graz-Krimi „Bell Canto“ (Regie: Stefan Rothbart, David Lapuch) und die Fernsehproduktion „Johanna – Köchin aus Leidenschaft“ (Regie: Gloria Behrens) vor der Kamera, die voraussichtlich im Februar 2009 gezeigt wird.
Im Frühjahr 2005 veröffentlichte der vielseitig begabte Künstler, der auch bildhauerisch tätig ist, seinen ersten Roman „Der arme Ritter – ein erotisches Kochbuch“ im M+N Medienverlag in Graz, eine weitere Romanveröffentlichung ist in Vorbereitung. Für seinen ersten Prosatext, die Novelle „Blemattl“, wurde August Schmölzer bereits 1998 mit dem „Förderpreis deutscher Schriftsteller in Stuttgart“ ausgezeichnet. Im Juni 2006 kam August Schmölzer zu akademischen Ehren: Von der Kunstakademie in Graz wurde ihm der Titel „Magister Artium“ verliehen. Ende November 2007 präsentierte August Schmölzer eine neue Aufnahme von Igor Strawinskys “Die Geschichte vom Soldaten”, interpretiert von August Schmölzer (Erzähler) und Christian Altenburger (Violine).
Einen guten Teil seiner Zeit investiert August Schmölzer in seine im November 2005 gegründete „Initiative zur Herzensbildung“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich zu unterstützen und zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die „Herzensbildung“, die für August Schmölzer Einfühlsamkeit und Toleranz bedeutet, die Fähigkeit, eine eigene Meinung zu bilden, Hilfsbereitschaft, Uneigennützigkeit, gelebte Menschlichkeit. Finanziert werden die zahlreichen Aktivitäten der Initiative durch Benefizveranstaltungen und Spendengelder, ein Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf des Romans „Der arme Ritter“ fließt ebenfalls in die Initiative.
Privat liebt August Schmölzer das Kochen, guten Wein und Oldtimer-Motorräder wie seine Harley Davidson, Baujahr 1940.